„Mehrstöckiges Gebäude mit Baugerüst während Sanierungsarbeiten. Im Vordergrund befinden sich ein großer, mit Efeu bewachsener Baumstamm sowie Sträucher und kahle Äste, die Teile der Fassade verdecken.“

Unser Chef, Hans-Jörg Kraus zeigte in der Tagesschau gestern pünktlich zum Feierabend ein Beispiel dafür, wie eine der 3.900 Normen für das Bauwesen in Deutschland das Bauen teils unnötig erschweren und verteuern können. 

Bei der gestrigen ersten Deutschen Baunormenkonferenz sind Experten im Humboldt-Forum Berlin zudem der Frage nachgegangen, ob Normen Treiber oder Bremse für bezahlbaren Wohnungsbau sind.

Denn einerseits führen Lockerungen der Bauordnung zu neuen Spielräumen für günstigeres Bauen – andererseits muss die Bauordnung auch für die notwendige Sicherheit sorgen.

Dass es hier Spielraum für mehr Flexibilität und Rentabilität gibt, hat sich bei den Vorträgen eindeutig gezeigt: schließlich erfüllen rund 95 Prozent des Wohnungsbestands nicht die derzeit gültigen Normen.

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